Mittwoch, 26. Juni 2019, 20 Uhr

Hausruck-Depressionen

Auf den Spuren von Franz Cech

Der oberösterreichische Musikwissenschaftler Klaus Petermayr präsentiert die erst kürzlich wiederentdeckten autobiographischen Aufzeichnungen des vagabundierenden Musikers Franz Cech (um 1780 - 1825) erstmalig einer breiten Öffentlichkeit.

 

Die 200 Jahre alten Dokumente beschreiben Landschaft und Menschen um Attersee und Mondsee von ihrer dunklen Seite: verschlagen, verkommen, dreckig ...

 

Der Abend wird von Albin Paulus, einem sensationellen Multiinstrumentalisten, musikalisch kommentiert. 

 

Eintritt: 15 €, Kinder und Jugendliche frei

 

 


Klaus Petermayr

Klaus Petermayr (c) privat
Klaus Petermayr (c) privat

Geboren 1973 in Vöcklabruck, wurde er zunächst als Koch ausgebildet ehe er seine Studien in Germanistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaften in Salzburg und Wien aufnahm.

Derzeit ist er wissenschaftlicher Leiter des Anton Bruckner Instituts Linz und der Musiksammlung im OÖ Landesmuseum.

Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen neben der oberösterreichischen Musikgeschichte Arbeiten über Anton Bruckner, Johann Joseph Fux, Gregor Joseph Werner oder über Musik aus der Zeit des Biedermeier. Zahlreiche Feldforschungen im In- und Ausland (Ukraine, Rumänien) auf dem Gebiet der Volksmusik runden seine Tätigkeit ab.


Albin Paulus

Albin Paulus (c) Nadege Lucet
Albin Paulus (c) Nadege Lucet

Geboren 1972 in Deutschland mit österreichischen Wurzeln. Seit früher Kindheit Beschäftigung mit seltenen Musikinstrumenten, Jodeln und Instrumentenbau. Nach klassischem Klarinettenstudium in Braunschweig bei Kwang-ho Oh und Musikwissenschaftsstudium in Wien und Cremona machte er sich international einen Namen als Maultrommelvirtuose, u.a. mit der Ersteinspielung sämtlicher Maultrommelkonzerte J. G. Albrechtsbergers (ORF CD-Reihe Unica), als Dudelsackspieler, als innovativer Jodler und Archäomusiker.

Seine rege Konzert- und Lehrtätigkeit führte ihn durch ganz Europa sowie nach Asien, Nordafrika und Übersee.

1997 und 2005 war er 2. Preisträger des Dudelsackwettbewerbs in St. Chartier (F).

2011 erwarb er die internationale Auszeichnung "Weltvirtuose der Maultrommel" beim Maultrommelwettbewerb in Jakutsk/Sibirien.

Zahlreiche internationale Preise erhielt er zudem mit der Gruppe "Hotel Palindrone".

Neben seinen Bühnenauftritten als Einzelkünstler (CD "Albin Paulus Pur", 2019) gründete er Projekte für frühe Musik und Musikarchäologie wie "Cantlon" (A) und spielt mit zahlreichen Ensembles wie Love Tee Ensemble (EU), Schikaneders Jugend (A), Unicorn (A), Accentus Austria (A), Ensemble Baroque de Limoges (F), Musica Romana (D), Clemencic Consort (A) u.a.

Er leitet eine Klasse für Weltmusik an der Musikschule Wien, hält Universitätsvorlesungen und komponiert für seine eigenen Projekte.

 

Hier geht's zur Website von Albin Paulus

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