Tuba-Blues

Mittwoch, 28. Juni 2017, 20 Uhr

Als Kontrast zum heurigen Jahresthema steht an diesem Konzertabend ein modernes Blechblasinstrument im Mittelpunkt. Wie wendig und leichtfüßig die Tuba gespielt werden kann, beweist H. G. Gutternigg. Gemeinsam mit Fred Hintenaus und dem holländischen Bluesmusiker Sa!ke spielt der Linzer hemmungslosen New Orleans Blues. 

 

Die Besetzung Sa!ke/H-G./Frederic ist seit 3 Jahrzenten auf den Bühnen Europas und Kärntens unterwegs. Auch wenn sie sehr oft sowohl musikalisch als auch örtlich Kontinente trennen, treffen sie in unregelmäßigen Abständen aufeinander und sind ehrlicher Weise jedesmal überrascht, wie lange sich tiefe musikalische Freundschaft und Verständnis erhält. So pflanzt Sa!ke jeweils die Hälfte des Jahres neben seiner Bambushütte in Thailand ein Sackerl Reis, H-G. Gutternigg unterstützt Stermann und Grissemann Dienstags bei ihren Schmähs in ORF1 und Frederic Hintenaus sammelt in seiner Funktion als Sternenbeauftrager Licht und sonstiges positives Zeugs. Aber ihre Welten treffen bei jedem Auftritt aufs Neue mit blinder Kenntnis der musikalischen Absicht aufeinander und so entsteht immer dieses unwiederholbare Kribbeln, das mitzuerleben jeweils nur in dem Augenblick möglich ist.

Musikalisch bewegen sie sich zwischen New Orleans Karibik-Flair, Blues, der in seinem Schmerz zur seelischen Genesung anregt und fast ganz ernst gemeinten Honky-Tonk Boogie.

Zum Einsatz kommen neben den eigentlichen Instrumenten Stimme, Piano, Fotzhobel, Tuba, Schlagwerk auch  die weltweit einzigartige Potete (eine Mischung aus Posaune und Trompete, daher auch der Name) sowie eine Ophikeide (ein Blechfagott mit einem Tubamundstück, seit 200 Jahren ausgestorben. Sie werden hören, warum).

 

Sa!ke - Gesang, Klavier
H. G. Gutternigg - Tuba, Ophicleide, Potete

Fred Hintenaus - Schlagwerk

 

Eintritt: 15 €, Kinder und Jugendliche frei

 

 

H. G. Gutternigg
Foto: Bernhard Brunmair

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